Psychosomatische Schmerzen

Der Schmerz ist ja trotzdem da.

Du gehst nach Hause und fragst dich:

Bilde ich mir das etwa ein?
Warum findet niemand etwas?
Was ist, wenn doch etwas übersehen wurde?
Warum nimmt mich niemand ernst?

Vielleicht kommt irgendwann Wut.

Wut darüber, dass dir niemand wirklich zuhört.
Wut darüber, dass dein Körper ständig Signale sendet und niemand eine Antwort darauf hat.

Und aus der Wut wird Verzweiflung.

Du suchst weiter.
Du liest im Internet.
Du beobachtest deinen Körper.
Du versuchst Zusammenhänge zu finden.

Du möchtest endlich verstehen:

„Was stimmt mit mir nicht?“

Und dabei entsteht immer mehr Druck.

Ich muss herausfinden, was mit mir los ist.
Ich kann so doch nicht weitermachen.
Warum wird es nicht besser?
Was mache ich falsch?

Du achtest immer genauer auf deinen Körper.

Tut es heute wieder weh? Ist es schlimmer als gestern? Wo kommt der nächste Schmerz? Was habe ich gegessen? Was habe ich gemacht? Was war heute anders?

Dein Körper wird immer mehr zum Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit. Und dein innerer Druck wächst.

Der Kreislauf beginnt.

Schmerz

Arztbesuch

Keine eindeutige medizinische Ursache

„Ich werde nicht ernst genommen.“

Wut & Enttäuschung

Verzweiflung & Angst

Noch mehr Druck und Anspannung

Immer neue Erklärungsversuche

Noch mehr Körperbeobachtung

Schmerz

Und irgendwann gehst du wieder zum Arzt.

Der Kreislauf beginnt von vorne.

Und irgendwann zweifelst du vielleicht sogar an dir selbst.

Wenn dir immer wieder gesagt wird, dass medizinisch nichts gefunden werden kann, kann irgendwann der Gedanke entstehen:

„Vielleicht bilde ich mir das wirklich nur ein.“

Doch nur weil keine eindeutige medizinische Ursache gefunden wurde, bedeutet das nicht, dass deine Beschwerden nicht real sind.

 

Dein Schmerz ist real. Deine Erschöpfung ist real. Dein Erleben ist real.

Körper und Psyche sind keine voneinander getrennten Systeme. Was wir erleben. Was uns belastet. Wie lange wir unter Anspannung stehen. Ob unser Nervensystem zur Ruhe kommen kann.

All das kann sich auch körperlich zeigen. Das bedeutet nicht: „Es ist nur psychisch.“ Und es bedeutet auch nicht: „Du bist selbst schuld.“

 

Es bedeutet, deinen Körper ganzheitlich zu betrachten.

Nicht nur zu fragen: „Wo tut es weh?“

Sondern auch:

„Was könnte hinter meinen Beschwerden liegen?“ Vielleicht brauchst du nicht noch mehr Druck.

Nicht noch mehr Kontrolle. Nicht noch mehr Googeln. Nicht noch mehr verzweifelte Suche nach einer Erklärung.

Vielleicht brauchst du einen Raum, in dem du einmal innehalten darfst.

Ich verspreche dir keine Heilung und keine schnellen Lösungen. Aber ich biete dir einen geschützten Raum, in dem deine Beschwerden ernst genommen werden und du ihnen mit Neugier statt mit Angst begegnen darfst.

Denn manchmal beginnt der wichtigste Schritt genau dort, wo du aufhörst, gegen deinen Körper zu kämpfen – und beginnst, ihm zuzuhören.

 

Wie eine Zusammenarbeit aussehen kann

Wir schauen gemeinsam hin – statt nur das Symptom zu betrachten.

In der ersten Sitzung nehmen wir uns Zeit für dich und deine Geschichte. Wir schauen uns deine Beschwerden genau an:

  • Welche Symptome hast du?
  • Seit wann begleiten sie dich?
  • Was hast du bisher unternommen?
  • Welche Untersuchungen oder Behandlungen hast du bereits gemacht?
  • Wie geht es dir damit – körperlich und emotional?
  • Was belastet dich vielleicht zusätzlich?

 

Danach schauen wir gemeinsam tiefer.

 

Was braucht dein Körper gerade?

Was darf auf körperlicher, emotionaler und energetischer Ebene betrachtet werden?
Und könnte hinter deinen Beschwerden vielleicht ein Thema liegen, das bisher noch nicht gesehen oder verstanden wurde?

Dabei nutze ich meine verschiedenen Methoden und schaue individuell, was zu dir und deiner Situation passt.

Es geht nicht darum, krampfhaft eine Ursache zu finden oder dir einzureden, dass deine Beschwerden „nur psychisch“ sind.

Es geht darum, dich und deinen Körper als Ganzes zu betrachten.

Und ganz wichtig: Heilung ist ein Prozess.

Eine Sitzung kann etwas in Bewegung bringen, neue Zusammenhänge sichtbar machen oder einen ersten wichtigen Schritt ermöglichen.

 

Aber nachhaltige Veränderung braucht Zeit.

Dein Körper hat seine eigene Geschwindigkeit. Manche Veränderungen werden schnell spürbar, andere entwickeln sich ganz langsam.

Deshalb geht es in unserer Zusammenarbeit nicht darum, nach einer Sitzung „alles wegzumachen“.

Wir schauen gemeinsam, was dein Körper braucht – Schritt für Schritt.

Und du entscheidest jederzeit selbst, wie weit du gehen möchtest.

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Lerne mich kennen

In meinem Kalender kannst du schauen, wann dir ein Termin zum Kennenlernen gut passt. Trag dich einfach ein. Anschließend bekommst du eine E-Mail von mir, in der ich das Datum und die Uhrzeit für dich noch einmal bestätige. Außerdem bekommst du einen Link. Zum Termin klickst du den Link einfach an und steigst so in einen Videocall ein, in dem wir uns sehen und miteinander sprechen können. Jeden weiteren Termin legen wir gemeinsam fest.